Tag der Ortsfreundschaft 2021 in Stein an der Traun

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Die Stadt Traunreut hat dieses Jahr zum Treffen der Ortsfreundschaft Leuchtenberg nach Stein an der Traun eingeladen. Die Gäste trafen sich um 10.30 im Appell-Saal des Schlosses Stein. Schlossherr Sebastian Ziegler begrüßte die Teilnehmer, insbesondere Nicolaus von Leuchtenberg sowie die Vertreter aus den Leuchtenberg-Orten. Johannes Danner, 3. Bürgermeister von Traunreut, gab in seiner Begrüßung einen kurzen Überblick über die Geschichte von Stein an der Traun, im Besonderen mit dem Haus Leuchtenberg. Das Schloss und die Brauerei waren von 1845 bis 1892 im Besitz der Familie Leuchtenberg. In seinem Grußwort ging Josef Schönwetter auf die Gründung der Ortsfreundschaft vor drei Jahren und freute sich im Namen von Richard Tischler, 1. Bürgermeister von Pfreimd und seiner Stellvertreterin Dr. Johanna Mertins, eine Einladung fürs nächstes Jahr nach Pfreimd aussprechen zu können. Nicolaus von Leuchtenberg bedankte sich in seinem Grußwort bei Josef Schönwetter und Dr. Helmut Wittmann für die geleistete Arbeit im Freundeskreis Leuchtenberg.

Anschließend trugen sich Nicolaus von Leuchtenberg, die anwesenden Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die Organisatoren sowie weitere Gäste ins Goldene Buch der Stadt Traunreut ein.

Im sog. „Kuhstall“, einem Vortragssaal des Gymnasiums, sprach die extra aus Portugal angereiste Historikerin Claudia Thome Witte über Amelie von Leuchtenberg. In einem gut einstündigen Referat im Vortragssaal der Schule erfuhren die Teilnehmer des Treffens dann viele interessante Details aus dem Leben der Amelie von Leuchtenberg. Das dazu passende Taschenbuch ist im Buchhandel erhältlich. Abschließend gab Dr. Bernhard Graf einen kurzen Einblick in sein in Kürze erscheinendes Buch „Napoleons Erben – die Herzöge von Leuchtenberg“ und zeigte bisher unbekannte Bilder von Zeichnung der Leuchtenberg-Kinder.

Das Mittagessen wurde im Speisesaal des Gymnasiums eingenommen, begleitet von der Traunreuter Stadtkapelle. Um 14 Uhr wurden die Teilnehmer in drei Gruppen eingeteilt und in jeweils einer halben Stunde das Neue Schloss, die Höhlenburg und die Brauerei besichtigt.

Um 16 Uhr stand als Schlusspunkt die Pflanzung eines Napoleon-Apfelbaumes auf dem Programm. Josef Schönwetter berichtete wie der Pomologe Hermann Stolberg diese verschollene Apfelsorte im Landkreise Dannenberg südöstlich von Hamburg vor vier Jahren wieder entdeckte. Über diese „Sensation“ wurde in örtlichen Medien ausgiebig berichtet. Carla Michel, die nur einige Kilometer vom Fundort wohnt, erzählte dann wie der Name „Napoleon-Apfel“ zustande kam. Das Lager der preußischen Truppen vor der Schlacht von Göhrde 1813 war Standort der Napoleon-Äpfel seiner Zeit.

Abschließend erklärte Josef Schönwetter, mit dieser Pflanzung soll ein Zeichen für gesunde Ernährung gesetzt werden. Denn durch die Arbeit der Pomologen wird das Bewusstsein für alte wohlschmeckende Apfelsorten gestärkt, die weder überzüchtet oder genmanipuliert sind nicht allergen sind.

Sebastian Ziegler verabschiedete die Gäste und dankte für ihr Erscheinen. 

 

Presseartikel im Trostberger Tagblatt über die Feier

Presseartikel im Trostberger Tagblatt über den Napoleon-Apfelbaum

Presseartikel im Traunsteiner Tagblatt über den Napoleon-Apfelbaum

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