Neues Buch: "Spurensuche"

Klicken Sie hier für eine Großansicht des Bildes

Im Anschluss an die Besichtigung des Schlosses und der Brauerei Stein an der Traun am 12. August 2018 stellte Irmingard Freiin von Vequel-Westernach, auch im Namen in ihrer Co-Autorin Olga von Elsner, den Mitgliedern des Freundeskreises Leuchtenberg ihr Buch „Spurensuche -  Historische Begegnungen zweier Adelsfamilien mit dem Hause Leuchtenberg“ vor.

Angefangen hatte alles mit der Suche von Irmingard von Vequel-Westernach nach einem verschollenen Gemälde (entstanden um 1820) ihrer Vorfahrin, der Künstlerin Electrine Stuntz, später verheiratete Freifrau von Freyberg-Eisenberg. Sie war in der Zeit der Romantik eine bekannte, hochbegabte Malerin und Lithographin in München. Die Spur des von Herzog Eugen von Leuchtenberg für seine Gemäldegalerie erworbenen Bildes verlor sich Ende des 19. Jahrhunderts in Sankt Petersburg.

Eine ungewöhnliche Fügung führte die beiden Autorinnen zusammen und gab den Anstoß, gemeinsam nach dem Verbleib des Bildes in Russland zu forschen.

Baron Friedrich Gottlieb von Elsner, ein Vorfahre von Olga von Elsner, wurde 1795 als deutscher Wissenschaftler von der Zarin Katharina II. nach St. Petersburg eingeladen. Seitdem waren seine Nachkommen in der Wissenschaft und im Militärbereich tätig und damit dem Zarenhaus und der Familie Leuchtenberg eng verbunden. Nach der Russischen Revolution 1917 kämpften die Elsners gemeinsam mit Angehörigen der Familie von Leuchtenberg in der "Weißen Armee". Nach Ende des Bürgerkrieges mussten einige ihrer Angehörigen in die Verbannung nach Sibirien gehen, während andere emigrieren bzw. fliehen konnten.

Aufgrund der umfangreichen Sichtung von historischen Quellen, Briefen, Dokumenten und familiären Nachlässen ist es den Autorinnen gelungen, dem Leser, der Leserin interessante und authentische Einblicke in drei sehr verschiedene Familiengeschichten und deren Verflechtungen während der vergangenen 200 Jahre,von der Zeit Napoleons bis in die Gegenwart, zu ermöglichen.

Die Persönlichkeiten, von denen im Buch erzählt wird, verweisen beispielhaft auf die gewaltigen gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen jener Epoche in Bayern wie in Russland.

Herzog Nikolaus von Leuchtenberg erwähnt in seinem interessanten Geleitwort zu diesem Buch auch seine Spurensuchenach dem seit 1930 aus der Malteserkirche in Sankt Petersburg verschwundenen Sarkophag und damit der letzten Ruhestätte seines Vorfahren Herzog Maximilian von Leuchtenberg. Zitat: "Ob wir alle fündig wurden? Das erfährt der Leser in diesem Buch."

Das Buch ist im Posteri Verlag München – Moskau unter der ISBN-Nr. 978-3-00-056978-4 erschienen und ist in allen Buchhandlungen im Verzeichnis lieferbarer Bücher VLB (auch unter dem Namen Hertkorn) aufgeführt. Es umfasst 156 Seiten mit vielen farbigen Abbildungen und ist für 20,00 € erhältlich.
Die Bestellung ist auch bei der Autorin Olga von Elsner über Email olgaelsner@googlemail.com oder telefonisch bei der Autorin Irmingard von Vequel-Westernach 
0049-(0)8131-735927 möglich.

|