Freundeskreis besucht das Tegernseer Tal

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Im August 1838 weilte der russische Zar Alexander und seine Frau Alexandra im Tegernseer Tal, vorwiegend in Wildbad Kreuth. Offiziell galt die Reise als Nachkur für den Zaren, in Wirklichkeit aber sollte die Heirat seiner Tochter Maria mit Max von Leuchtenberg angebahnt werden. Der Zar wollte von Max eine grundlegende Zustimmung und ihn nach St. Petersburg einladen, um dort die Details zu besprechen.

Dieses bedeutende Ereignis war für den Freundeskreis Leuchtenberg Grund genug, diese historischen Stätten zu besuchen. Am Vormittag stand eine spezielle Führung im Heimatmuseum und eine Besichtigung der Klosterkirche statt.

Den Höhepunkt bildete der Besuch in Wildbad Kreuth. Ihre Königliche Hoheit Herzogin Helene empfing den Freundeskreis vor der Kapelle zum Heiligen Kreuz. Zuerst zeigte die Herzogin die wichtigsten Exponate der Kapelle und erzählte, dass sie, wie auch ihre Schwestern, hier getauft wurde und die 1. Heilige Kommunion erhielt. Anschließend führte Herzogin Helene die Teilnehmer zum Max-Denkmal, Eugens Schwiegervater König Max I. Joseph von Bayern, das von Max Baptiste Metiver über einer Quelle am Waldrand errichtet wurde.

Die beiden letzten Stationen waren das Gut Kaltenbrunn und das Fischerhäusl in der Buchleiten im Mangfalltal. Neben der Haustüre ist eine Steintafel mit einer Hauschronik angebracht. Auf der Tafel sind u.a. die Majestäten Max I. von Bayern und Franz I. von Österreich vermerkt, aber auch „Sr. Kgl. Hoheit Herzog von Leuchtenberg“, der im August 1821 und Juni 1822 dort zum Fischessen weilte.

 

Fotos:

Im Tegernseer Heimatmuseum

In der Kapelle zum Heiligen Kreuz in Wildbad Kreuth

Das Max-Denkmal in Wildbad Kreuth

Medaillenübergabe an Herzogin Helene

Am Fischerhäusl im Mangfalltal

Presse:

Eichstätter Kurier

Tegernsee und Umgebung

 

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