Besuch der Zoologischen Staatssammlung in München

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Am 12. September stand ein Besuch der Zoologischen Staatssammlung in München auf dem Programm.

Abteilungsleiter Markus Unsöld (Foto ganz links) zeigte und erläuterte uns ausgewählte Exponate, die  hauptsächlich aus dem ehemaligen Leuchtenbergischen Naturalienkabinett stammen. Herausragende Stücke waren der 1844 ausgestorbene Riesenalk und die ausgerottete Labrador-Ente. Das Prunkstück ist der Holotyp des Pteroglossus beauharnaesii, eines im Amazonasgebiet lebenden Krauskopfarassari, nach August Beauharnais, Herzog von Leuchtenberg und Fürst von Eichstätt, benannt, der 1829 seine Schwester Amelie auf der Brautfahrt nach Brasilien zur Vermählung mit Kaiser Dom Pedro I. begleitete. 

Nach einer Brotzeit in der Gaststätte „Grüner Baum“ besuchten wir die Finissage der Ausstellung „Der Ritter und seine Affen“,  in der naturwissenschaftliche Zeichnungen gezeigt wurden, die in eineinhalbjähriger Arbeit von Präparaten angefertigt wurden, die der Zoologe Spix von seiner erfolgreichen Brasilienexpedition 1820 mitgebracht hat. Johann Baptist Ritter von Spix (1781 – 1826) war der erste Konservator der damaligen Zoologischen Sammlungen der Bayerischen Akademie.

Informationsblatt "Die Vogelsammlung des Herzogs von Leuchtenberg" (Markus Unsöld, ZSM)

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