Ausstellung im Altmühlzentrum Dollnstein eröffnet

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Das Altmühlzentrum Burg Dollnstein zeigt von Palmsonntag bis Allerheiligen die Sonderausstellung „Auf den Spuren der Leuchtenberger“. Bürgermeister Wolfgang Roßkopf konnte am 13. April über 30 geladene Gäste begrüßen. Er erinnerte an die Gründung der Ortsfreundschaft Leuchtenberg, der auch die Marktgemeinde Dollnstein angehört. Sein Dank galt den Initiatoren des Freundeskreises und überreichte dem Vorsitzenden Josef Schönwetter und seinem Stellvertreter Konrad Schießl ein Gastgeschenk.

Josef Schönwetter führte anschließend in die Ausstellung ein. Das im Dollnsteiner Gemeindegebiet gelegene Hüttenwerk in Obereichstätt sowie die Eisenhütte in Hagenacker waren bedeutende Industrie-unternehmungen der Leuchtenberger. Zahlreiche Exponate, wie eine Ofenplatte, ein Grabkreuz, Töpfe, ein käferförmiger Stiefelzieher, um nur einige zu nennen, sind ausgestellt.

Zweiter historischer Bezugspunkt war die Errichtung des Herzoglichen Parks, der sich im Osten bei Weißenkirchen bis in die Nähe Dollnsteins im Westen erstreckte. Der zu Dollnstein gehörende Ort Breitenfurt war Sitz des Revierförsters, der für die westlichen Teile des Parks, dem Schweinspark und teilweise dem Wildpretpark, zuständig war. Auf einer Reproduktion einer großen historischen Karte aus dem Jahre 1825 sind die enormen Ausmaße und die Bauten gut zu erkennen.

Ein besonderer Dank galt drei einheimischen Hobbykünstlern, die die Ausstellung mit ihren Arbeiten bereichern: ein Diorama des Hüttenwerks, ein geschnitztes Leuchtenberg-Wappen und eine gleichartige Gußform für Zinnplaketten.

Abschließend erläuterten die Ausstellungs-Initiatoren den Gästen die Exponate und zeigten den Leuchtenberg-Film der Wanderausstellung.

Foto: Rudolf Hager

Bericht im Eichstätter Kurier

Wanderung in den Herzoglichen Park

Vorstellung Dioramen Hüttenwerk

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